22. September 2017

SPD-OB will Kosten für Grand Depart bei der Erwachsenenbildung einsparen

Udo Bonn, Bundestagskandidat der LINKEN im Wahlkreis 106 Düsseldorf I äußert zur gestrigen Sitzung des Düsseldorfer Stadtrates:

 

"SPD-Oberbürgermeister Geisel hat auf der Ratssitzung am gestrigen Donnerstag deutlich gemacht, dass er unter der gleichen Profilneurose leidet wie sein CDU-Vorgänger Elbers: Für kommerzielle Spektakel wie den Grand Depart oder Fußballmeisterschaften wirft er freigiebig Millionen an Steuergeldern zum Fenster hinaus und ist sich dabei auch für miese Abrechnungstricks nicht zu schade."

Bonn macht Geisel schwere Vorwürfe:

"Das Geld für diesen Geltungswahn möchte die SPD dann bei den Volkshochschulen und anderen Bildungsangeboten einsparen. Für Investitionen in Menschen ist unter dem Düsseldorfer SPD-OB offenbar kein Geld da, weil der OB es für den gedopten Kommerzsport ausgibt. Ich möchte die SPD daran erinnern, dass kostenlose Bildungs- und Kulturangebote im neunzehnten Jahrhundert am Beginn der Arbeiterbewegung und damit letztlich auch der Geschichte der SPD standen. Diese Bildung wurde Grundlage der politischen Mündigkeit der arbeitenden Bevölkerung, des Aufbaus der Gewerkschaften und der Demokratie. Wenn ich sehe, dass die SPD heute die Axt an die Erwachsenenbildung als eine der Wurzeln der Demokratie anlegt, dann hoffe ich, dass sich diese Partei nach dem Wahlabend reichlich Zeit nehmen kann, ihr Verhalten zu reflektieren. Wer das Recht auf Bildung verteidigen will, kann am Sonntag nur DIE LINKE wählen."