10. Oktober 2017

DIE LINKE. Düsseldorf unterstützt die Forderungen der streikenden Beschäftigten am Universitätsklinikum Düsseldorf

Am Dienstag, dem 10.10.2017, legen Beschäftigte des medizinischen und technischen Betriebs des Universitätsklinikums Düsseldorf erneut in einem Warnstreik die Arbeit nieder. Damit verleihen sie ihren Forderungen nach einem Entlastungstarifvertrag und einer tariflichen Gleichstellung der Beschäftigten von Mutter- und Tochtergesellschaften des Klinikums Nachdruck.

Udo Bonn, Kreisvorsitzender der LINKEN Düsseldorf, spricht den Streikenden die Unterstützung der LINKEN aus:

"Die Leitung der Uniklinik versteckt sich nur hinter der Tarifgemeinschaft der Länder und tut selbst nichts, um an der katastrophalen Unterbesetzung und der ungerechten Bezahlung etwas zu ändern. Diese Flucht vor der Verantwortung, dieses Wegducken, schadet den Patienten und den Beschäftigten gleichermaßen. Darum ist es zu begrüßen, dass die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft ver.di am Dienstag und Mittwoch noch einmal Druck machen. DIE LINKE Düsseldorf hält den Warnstreik für berechtigt. Die Klinikleitung  muss sich jetzt bewegen und ihre Bereitschaft zeigen, über die Forderungen der Beschäftigten zu sprechen.“

Angelika Kraft-Dlangamandla, Sprecherin der LINKEN. Ratsfraktion Düsseldorf sieht die Situation an der Uniklinik kritisch:

„Unterbezahlung und Überlastung des Personals an Kliniken sind die Konsequenz einer langen Reihe von so genannten ‚Gesundheitsreformen‘ von SPD, CDU/CSU, FDP und Grünen. Durch Sparzwang und Privatisierungen haben sie die Qualität der Versorgung für die Patienten genau so verschlechtert wie die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Darum unterstützt die LINKE Ratsfraktion die Forderungen der streikenden Kolleginnen und Kollegen nach einem Entlastungstarifvertrag und der Gleichstellung von über 700 Beschäftigten in den Tochtergesellschaften der Uniklinik“