19. September 2017

Bundestagskandidat Bonn: Kein Sparen an Krankenhäusern auf Kosten der Beschäftigten!

Am heutigen Dienstag, dem 19.09.2017, legen Beschäftigte des medizinischen und technischen Betriebs des Universitätsklinikums Düsseldorf in einem Warnstreik die Arbeit nieder. Damit verleihen sie ihren Forderungen nach einem Entlastungstarifvertrag und einer tariflichen Gleichstellung der Beschäftigten von Mutter- und Tochtergesellschaften des Klinikums Nachdruck.

Udo Bonn, Bundestagskandidat der LINKEN im Düsseldorfer Norden, unterstützt die Forderungen der Streikenden:

"Zu viel Arbeit wird an der Uniklinik Düsseldorf auf zu wenige Schultern verteilt - in der Pflege, aber auch in der Haustechnik, in der Küche und in der Raumpflege. Das erzeugt Stress und macht krank. Darum finde ich es gut und richtig, dass die Kolleginnen und Kollegen heute für einen Entlastungstarifvertrag in den Warnstreik treten.

Besonders wichtig ist aber, dass sie auch gemeinsam für die Gleichstellung von über 700 Beschäftigten in den Töchtergesellschaften der Uniklinik kämpfen. Diese bekommen mehrere hundert Euro weniger als ihre tariflich bezahlten Kollegen in der Muttergesellschaft. Das ist ungerecht."

Bonn fordert auch grundsätzliche Lösungen:
"Die Verschlechterung der Gesundheitsversorgung und der Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen hat mit den so genannten Gesundheitsreformen angefangen. Mit Kostendruck und Privatisierungen haben sie Gesundheit von einem selbstverständlichen Anspruch aller Menschen zu einer Ware gemacht, die billig produziert und teuer verkauft werden soll. Das ist schlecht für die Patienten und für die Beschäftigten an den Krankenhäusern. DIE LINKE fordert hier eine Umkehr und als erstes ein Ende des Investitionsstaus durch eine Ausfinanzierung der Krankenhäuser durch die Länder."