1. September 2017

Es darf keine Rheinmetall-Panzer für Erdogan geben!

Am Samstag, den 2. September um 13 Uhr findet vor dem Düsseldorfer DGB-Haus aus Anlass des Antikriegstages eine Demonstration statt. Sie richtet sich gegen den Bau einer Fabrik zur Produktion von Kampfpanzern in der Türkei unter Beteiligung des Düsseldorfer Unternehmens Rheinmetall. Der Protest richtet sich auch gegen weitere geplante Rüstungskooperationen von Rheinmetall in der Türkei.

Es sprechen auf der Demonstration unter anderem Udo Bonn, Düsseldorfer Bundestagskandidat der LINKEN, und Andrej Hunko, MdB DIE LINKE.

Udo Bonn zur Haltung der LINKEN zu Waffenexporten:

"DIE LINKE fordert generell ein Verbot von Waffenexporten. Die Arbeitsplätze von Waffenfabriken müssen in die Produktion ziviler Produkte überführt werden. Denn niemand kann letztlich vorhersagen, zu welchem Zweck eine Waffe eingesetzt wird.“

Udo Bonn weiter zum Ziel der Demonstration:

„Im Fall der Regierung Erdogan muss aber jeder vernünftige Mensch sehen, dass es unverantwortlich ist, eine beginnende Diktatur weiter hochzurüsten. Die Bundesregierung, CDU und SPD aber knicken nicht zum ersten Mal vor dem Gewinninteresse der Düsseldorfer Rheinmetall ein und verschließen fest die Augen vor den Konsequenzen. Jeder Tote, der mit deutscher Hilfe vom türkischen Militär umgebracht wird, geht so auch auf das Konto gewissenloser, konzernhöriger deutscher Politiker. Ich fordere die Düsseldorfer Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD auf, gegenüber Rheinmetall Rückgrat zu  zeigen. Es darf keine Rheinmetall-Panzer für Erdogan geben!"