16. November 2017

Uniklinik-Leitung muss mit Beschäftigten sprechen

Per gerichtlicher Verfügung haben die Arbeitgeber am Universitätsklinikum Düsseldorf den Streik der Beschäftigten am 14. und 15. November in einigen Bereichen gestoppt. Dazu erklärt Natalie Meisen, Kreisvorsitzende der LINKEN. Düsseldorf:

„Der Vorstandsvorsitzende der UKD schürt den Konflikt. Gesprächen mit den Beschäftigten der Klinik erteilte er wiederholt eine Absage und bekämpft sie per Gericht. Dafür habe ich kein Verständnis.“

Meisen weiter:

„In anderen Städten sprechen Klinikleitungen wenigstens mit den Streikenden über die Arbeitsüberlastung. In Düsseldorf jedoch gibt es keine solchen, dringend notwendigen Gespräche. Das schadet auch der Universitätsklinik und ihren Patientinnen und Patienten. Jemand, der sich so verweigert wie Höffken, hat zumindest bei der Verhandlungsführung der Arbeitgeberseite nichts zu suchen und gehört dringend ersetzt.“